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alai oli. . . darum

Russische Melancholie im Off Beat. . wie finden, feinste Off Beats und die mythenbeladene russische Seele zusammen? Die Antwort liegt gibt uns die Reggae Band Alai Oli aus Ekaterinburg, der Hauptstadt der Provinz Sverdlovsk Oblast im Ural.In ihrer Heimat ist die fünfköpfige Truppe um die charismatische Frontfrau Oli Markes längst kein Geheimtipp mehr, sondern kann sich an einer wachsenden Fangemeinde erfreuen. Aber nicht alle lieben Alai Oli, die jungen Musiker polarisieren auch: Puristen innerhalb der Reggae-Szene, jene Verfechter der musikalischen Muster des traditionellen Reggae akzeptieren Alai Oli aufgrund ihres mit der Nachdenklichkeit der osteuropäischen Folk nicht. Aber hören wir nicht auf Fundamentalisten, sondern lassen uns von den lebensbejahenden Hymnen über das kleine und grosse Glück, von den sozialkritischen Texten der politisch bewussten Band inspirieren. Auch wenn man kein russische versteht, so ist zumindest die Musikalität der Sprache schon genug, um ihre Hits wie (sibirski ragga/ Sibirischer Ragga) oder Natasha zu geniessen. 

. . vom Ural nach Europa Ekaterinburg wurde den 4 jungen Musiker ( Olya Markes (Gesang), Shapo aka Alexander Fedotowskih (Bass), Dima/Dimitry Lavriot’ev (Gitarre) und am Schlagzeug (Konstantin Smirnov) bald zu klein. So zogen sie in den Osten nach Sankt Petersburg und Moskau, in die Hauptstadt, wo sie im legendären Gorbushka Club spielten, und seither in einem Atemzug mit den den grössten russischen Reggae Acts genannt werden. Oktober 2009 schloss sich der klassisch ausgebildete musikalischen Grenzgänger, der Trompeter Ilya Rysin an.) Ohne Hilfe von Labels, Radio oder TV Stationen haben sie inzwischen bereits zwei Alben im Internet lanciert: „Da, Bro?“(200x) das schnell in der Internet Community auf grosses Echo stiess. 2008 veröffentlichte Alai Oli ihr zweites Album über das Netz „Snowy Barcelona“, ein produktioneller Blitzwurf, der auch genauso einschlug. Alai Oli gehen unbeirrt ihren musikalischen Weg und bringen die Clubs von Sankt Petersburg bis

Perm trotz frostigsten Temperaturen bis -30 Grad zum Kochen. Ihre energetischen Live Shows bringen sogar selbst erklärte Tanzmuffel zum sanften Wippen und so haben sie bereits die Bühnen der Ex Soviet Länder erobert, mit ihren positiven Vibes das „Hier und Jetzt“ des zeit- und Ort ungebundenen Lebensgefühls des Reggae und Ska zelebrierend, das sich in den leuchtenden Augen ihres Publikums spiegelt.

Nun touren sie seit Anfang Mai durch die Clubs Europas und kommen am 12. Mai nach Zürich in den Helsinkiklub.